Klima in Australien
Australiens Klima ist wegen der großen Nord-Süd-Ausdehnung sehr vielfältig: Der Norden ist tropisch, der Süden gemäßigt, und das Wetter wird maßgeblich vom tropischen Tiefdruckgürtel, den Passatwinden und den Westwinden bestimmt. Im Osten dominieren die Phänomene El Niño und La Niña, wobei El Niño zu Dürren und La Niña zu starken Regenfällen und Überschwemmungen führt. Während der Norden im Sommerhalbjahr (November bis April) unter schwülen Monsunregen und Wirbelstürmen leidet (Januar: ca. 400 mm), bleibt der Süden im Sommer trocken und heiß, erhält aber im Winter milden Regen – auf Tasmanien fällt dann sogar Schnee. Der Osten profitiert von ganzjährig warmen Temperaturen durch den Ostaustralstrom und Steigungsregen, während der Westen von Westwinden geprägt ist und nach Norden hin zunehmend heißer und trockener wird. Das Zentrum des Kontinents ist extrem arid – 80 Prozent Australiens erhalten weniger als 250 mm Niederschlag pro Jahr, mit Sommertemperaturen oft über 40 °C. Ein extremes Beispiel für die Klimaschwankungen war der 1. Januar 2006, der als heißester Januar-Tag in Australien verzeichnet wurde.
Source: Klima in Australien — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German