New Yorker (Unternehmen)
Die New Yorker SE mit Hauptsitz in Braunschweig ist ein globaler Textileinzelhändler, der bis zum Tod von Friedrich Knapp im November 2024 vollständig in dessen Besitz war und nun zu gleichen Teilen seinen drei Töchtern gehört. Das Unternehmen wurde 1971 als Jeansgeschäft in Flensburg gegründet, expandierte 1994 mit einer Filiale in Linz (Österreich) ins Ausland und präsentiert sich seit 2007 in Braunschweig mit einer 85 Quadratmeter großen LED-Wand. Heute betreibt die Kette über 1300 Filialen in mehr als 45 Ländern, wobei bereits 2014 fast zwei Drittel des Umsatzes im Ausland erzielt wurden, und führt Eigenmarken wie fishbone, smog und amisu. Seit 2011 war das Unternehmen zudem Eigentümer der American-Football-Mannschaft New Yorker Lions, die nach Knapps Tod wieder in Braunschweig Lions umbenannt wurde. In der Kritik steht der Konzern wegen der gezielten Verhinderung von Betriebsräten (z. B. in Offenbach 2015 und Hannover 2019) sowie wegen Steuervermeidung über die Kaiman-Inseln, die 2017 durch die „Paradise Papers“ bekannt wurde.
Source: New Yorker (Unternehmen) — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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