Hamburg Hauptbahnhof

Der Hamburger Hauptbahnhof ist der wichtigste Eisenbahnknoten Deutschlands und zählt mit über 550.000 Fahrgästen täglich zu den meistfrequentierten Bahnhöfen Europas – nur Paris-Nord liegt davor. Der Durchgangsbahnhof wurde ab 1904 erbaut und am 6. Dezember 1906 eröffnet, um die zuvor verstreut liegenden Kopfbahnhöfe verschiedener Bahngesellschaften zu ersetzen. Er liegt am östlichen Rand der Altstadt, nur wenige hundert Meter von Rathaus, Alster und Hafen entfernt, und ist direkt mit U-Bahn, S-Bahn und dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) verzahnt. Aufgrund der enormen Belastung auf zwölf Bahnsteiggleisen gilt er seit 2010 offiziell als überlasteter Schienenweg und wird von der Bahn selbst als größter „Flaschenhals“ im Netz bezeichnet. Seine Vorgeschichte reicht bis zu den ersten Bahnhöfen von 1846 zurück, die heute durch das moderne Zentralgebäude am Hachmannplatz ersetzt wurden.