Jüdische Allgemeine
Die Jüdische Allgemeine ist die auflagenstärkste Wochenzeitung des deutschen Judentums und versteht sich in der publizistischen Tradition großer liberaler Blätter wie der 1837 gegründeten Allgemeinen Zeitung des Judenthums.
Gegründet 1946 in Düsseldorf als Jüdisches Gemeindeblatt, trägt sie ihren heutigen Namen seit 2002 und hat ihren Redaktionssitz seit 1999 in Berlin, unmittelbar neben dem Leo-Baeck-Haus, dem Sitz des Zentralrats der Juden in Deutschland, der auch als Herausgeber fungiert und etwa ein Drittel der Finanzierung trägt.
Im Lauf der Zeit wechselten die Chefredakteure – von Christian Böhme (2005–2011) über Detlef David Kauschke bis hin zu Philipp Peyman Engel seit 2023 – während die Zeitung zwischen 2002 und 2006 erheblich an Auflage verlor.
Aus Sicherheitsgründen versendet die Redaktion die Zeitung seit 2023 im Zuge antisemitischer Vorfälle während des Nahostkonflikts auf Bitte der Israelitischen Kultusgemeinde München nur noch in neutralem Umschlag.
Zusätzlich betreibt sie seit 2003 eine eigene Website, die nach einem Neustart im Frühjahr 2010 ein erweitertes Online-Angebot umfasst.
Source: Jüdische Allgemeine — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German