Liam Neeson

Der 1952 in Ballymena (Nordirland) geborene Schauspieler Liam Neeson feierte seinen internationalen Durchbruch 1993 mit der Rolle des Oskar Schindler in Steven Spielbergs Schindlers Liste, wofür er für den Oscar nominiert wurde. Bevor er zur Schauspielerei kam, war er ein erfolgreicher Boxer und gewann den nordirischen Meistertitel – ein Nasenbeinbruch prägte dabei seine markante Nasenform – und jobbte nach einem abgebrochenen Studium als Gabelstaplerfahrer in einer Guinness-Brauerei. Seine Karriere ist äußerst vielseitig: Er spielte den Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn in Star Wars: Episode I (1999), den Mentor und Gegenspieler Ra's al Ghul in Christopher Nolans Batman-Trilogie (2005/2012) sowie historische Figuren wie Michael Collins (1996) und Alfred Kinsey (2004). Ab 2008 wandte er sich dem Actiongenre zu und wurde mit der Rolle des Bryan Mills in der 96 Hours-Reihe (Taken) zum gefragten Actionhelden, gefolgt von Filmen wie Non-Stop (2014). Eine interessante Anekdote: 1994 lehnte er die Rolle des James Bond ab, da seine Frau Natasha Richardson die Figur nicht mochte. Der britisch-irische Schauspieler, der seit 2009 auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt, zählt damit zu den wandelbarsten und erfolgreichsten Darstellern Hollywoods.