Internationaler Verkehr in der COVID-19-Pandemie
Die COVID-19-Pandemie, die Ende 2019 in China ausbrach und sich rasch weltweit ausbreitete, veranlasste die WHO am 30. Januar 2020 zur Ausrufung einer internationalen Gesundheitsnotlage und am 11. März 2020 zur offiziellen Einstufung als Pandemie. In der Folge verhängten immer mehr Regierungen weitreichende Einreisebeschränkungen: Während am 27. Februar 2020 nur 41 Mitgliedsstaaten betroffen waren, stieg die Zahl laut WHO auf 136 (26. März) und schließlich 167 (17. April), was den internationalen Verkehr massiv einschränkte. Asiatische Länder reagierten besonders rigoros: Taiwan entwickelte ein innovatives digitales System, das anhand von Reise- und Gesundheitsdaten Echtzeit-Alarme per Mobilfunk versendete und die Einhaltung der Quarantäne per Handy überwachte. Die Volksrepublik China erließ am 28. März 2020 eine Einreisesperre für Ausländer, die erst später für Inhaber von Aufenthaltstiteln aus der EU (ab dem 11. August 2020) teilweise gelockert wurde. Singapur untersagte ab dem 23. März 2020 allen Ausländern die Einreise und stellte ab dem 19. April alle Einwohner und ständigen Bewohner unter eine strikte Hotel-Quarantäne (Stay-Home Notice). Diese Maßnahmen führten zu einem beispiellosen Einbruch des internationalen Reiseverkehrs und prägten die globale Mobilität über Monate hinweg.
Source: Internationaler Verkehr in der COVID-19-Pandemie — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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