Dürre und Hitze in Europa 2026
Die Dürre und Hitze in Europa 2026 war eine außergewöhnliche Wetteranomalie, die vor allem Westeuropa mit extrem hohen Temperaturen, mehreren Hitzewellen und schwerer Trockenheit traf. Bereits im Mai wurden Rekorde gebrochen: Portugal erreichte 40,3 °C, Frankreich 37,8 °C in Angoulême-La Couronne und Großbritannien 34,8 °C, womit der bisherige Mai-Rekord deutlich übertroffen wurde. Im Juni folgte unter einer stabilen Omega-Wetterlage eine historische Hitzewelle, bei der in Deutschland an 467 von 488 Messstationen Rekorde fielen und in Möckern-Drewitz mit 41,8 °C der Allzeitrekord aus 2019 übertroffen wurde, während Ungarn am 30. Juni mit 42 °C einen neuen Landesrekord verzeichnete. Die Folgen waren verheerend: Zehntausende Hitzetote, schwere Waldbrände in Südwesteuropa, Niedrigwasser und eine Energiekrise in Südosteuropa sorgten für immense wirtschaftliche und gesundheitliche Schäden. Die Weltmeteorologiebehörde sprach von einer „außergewöhnlichen Hitzewelle“, von der über 150 Millionen Menschen betroffen waren, und der Deutsche Wetterdienst stufte sie als „historisch“ ein, da es so früh im Sommer noch nie eine solch lange und intensive Hitze gegeben hatte. Attributionsanalysen zeigen zudem, dass der heißeste Tag durch den Klimawandel etwa 3 °C wärmer ausfiel als in vorindustrieller Zeit.
Source: Dürre und Hitze in Europa 2026 — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German