Hamburg-Hausbruch

Hausbruch ist ein Stadtteil im Hamburger Bezirk Harburg, der erstmals 1553 urkundlich erwähnt wurde. Der Name leitet sich von „Hürersbrook“ ab, was auf ein feuchtes Erlenbruchland verweist, in dem Siedler gegen eine Heuer (Pacht) Holz entnehmen durften. Geografisch liegt der Stadtteil zwischen Marsch und Geest, mit Erhebungen wie dem Falkenberg (64,8 m), und grenzt an Heimfeld, Neugraben-Fischbek sowie die niedersächsische Gemeinde Rosengarten. Bereits im 8. Jahrhundert stand eine Burg auf dem Falkenberg, doch der große Aufschwung kam mit der Unterelbebahn 1881 und dem Bahnhof von 1899, wodurch die Einwohnerzahl von 400 (1900) auf 558 (1905) stieg. Heute gliedert sich der Stadtteil in Altwiedenthal, Neuwiedenthal und Dubben, wobei Dubben der Autobahn A7 weichen musste und die Wohnbebauung südlich der B73 (Haake) zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.