Heimstettener See
Der Heimstettener See liegt östlich von München in der Münchner Schotterebene und entstand zwischen 1937 und 1938 nach dem Ende des Kiesabbaus der Reichsbahn. Er wird von Einheimischen liebevoll „Vidschi“ genannt – abgeleitet von einem Baggerführer namens Vilatschko – und ist ein 11,1 Hektar großer, bis zu 12,5 Meter tiefer Grundwassersee. Als beliebtes Bade- und Erholungsgebiet bietet er eine große Liegewiese, eine Gaststätte mit Biergarten und eine Wasserwacht, wobei in der Badesaison vom 1. Mai bis 30. September Tiere und Fahrräder verboten sind. Im Winter wird im Nordteil oft Eislaufen und Eisstockschießen betrieben, während der Süden wegen zuströmenden, wärmeren Grundwassers meist eisfrei bleibt. Westlich grenzt eine aktive Kiesgrube der Deutschen Bahn an; im Zuge der Landesgartenschau 2024 sollten die Wege und Sanitäranlagen erneuert werden, was sich jedoch bis mindestens Ende 2025 verzögert.
Source: Heimstettener See — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German