Ingolf Wiegert
Ingolf Wiegert (3. November 1957 in Magdeburg) war einer der erfolgreichsten Handballspieler der DDR und spielte als Kreisläufer für den SC Magdeburg. Mit dem SCM wurde er siebenmal DDR-Meister, viermal Pokalsieger und gewann 1978 sowie 1981 den Europapokal der Landesmeister, was ihm 1983 die Auszeichnung zum Handballer des Jahres einbrachte. In der Nationalmannschaft absolvierte er 225 Länderspiele, wurde 1980 Olympiasieger in Moskau und belegte bei Weltmeisterschaften zweimal den dritten Platz. Seine Karriere wurde durch den Boykott von Los Angeles 1984 und schließlich eine schwere Achillessehnenverletzung im Jahr 1988 beendet, woraufhin er den Vaterländischen Verdienstorden in Silber und Gold erhielt. Als Trainer führte er den SCM in der Bundesliga, betreute die Frauen-Nationalmannschaft und überraschte später mit dem Dorfverein SG Eintracht Glinde den Aufstieg bis in die Regionalliga. Heute arbeitet er als Lehrer am Sportgymnasium in Magdeburg, während sein Sohn Bennet Wiegert heute den SC Magdeburg als Bundesligatrainer trainiert.
Source: Ingolf Wiegert — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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