Spanier in Deutschland
Spanier in Deutschland – so werden Einwanderer aus Spanien bezeichnet, deren Gemeinschaft entscheidend durch das Anwerbeabkommen von 1960 geprägt wurde, das über 600.000 Spanier nach Westdeutschland führte. Nach einem Rückgang auf etwa 100.000 Personen erlebte die Einwanderung während der Finanz- und Eurokrise (2010–2013) eine zweite Welle – im Jahr 2012 stieg die Zuwanderung um 45 % auf fast 38.000 Menschen, sodass 2024 erstmals wieder mehr als 201.810 spanische Staatsbürger in Deutschland lebten. Regional konzentrieren sich die Spanier vor allem auf Westdeutschland; dabei hatte Frankfurt am Main 2011 den höchsten Bevölkerungsanteil, während Berlin 2021 mit 17.125 Personen die größte absolute Zahl aufwies. Auf dem Arbeitsmarkt lag die Arbeitslosenquote der Spanier 2025 bei 8,7 % – über der der Deutschen (5,7 %), aber deutlich unter der aller Ausländer (15,7 %). Kulturell prägen spanische Vereine, Kirchengemeinden und muttersprachlicher Unterricht das Bild, an denen oft auch Hispanoamerikaner teilnehmen.
Source: Spanier in Deutschland — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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