Handball-Bundesliga

Die Handball-Bundesliga (HBL) ist seit 1966 die höchste Spielklasse im deutschen Männer-Handball und ermittelt jährlich den Deutschen Meister sowie die Teilnehmer an den Europapokal-Wettbewerben. Der Sitz der Liga GmbH befindet sich in Köln, wobei seit 2014 Uwe Schwenker das Amt des Präsidenten und seit 2003 Frank Bohmann das des Geschäftsführers bekleiden; erfolgreichster Verein ist der THW Kiel vor dem VfL Gummersbach.

Im Laufe der Jahre wurde der Auf- und Abstiegsmodus mehrfach reformiert: Während seit der Saison 2017/18 nur noch zwei Vereine direkt absteigen und ein einheitlicher Hallenboden sowie 16 Spieler pro Team erlaubt sind, kam es wegen der COVID-19-Pandemie zur Saison 2020/21 ausnahmsweise zu einer Spielzeit mit 20 Mannschaften ohne sportliche Absteiger.

Als historische Besonderheit existierte von 1967 bis 1973 parallel eine Feldhandball-Bundesliga, die im Sommer ausgetragen wurde. Unterhalb der ersten Liga wurde 1981 die zweigleisige 2. Bundesliga eingeführt, die später durch umfassende Reformen (zuletzt 2010 mit der Schaffung einer viergleisigen 3. Liga) auf die heutige, klar strukturierte Ligenpyramide mit insgesamt zwölf Ober- und Regionalligen gestrafft wurde.