B. B. King

B. B. King (eigentlich Riley Benjamin King, 1925–2015) war einer der einflussreichsten Blues-Gitarristen und -Sänger und gilt neben Albert King und Freddie King als einer der „drei Kings des elektrischen Blues“. Der 1925 im US-Bundesstaat Mississippi geborene Musiker, dessen Künstlername für „Blues Boy“ steht, verlor früh seine Mutter und fand über Verwandte wie Bukka White und Auftritte beim Radiosender WDIA in Memphis den Einstieg in die Musikszene. Sein großer Durchbruch gelang ihm 1951 mit dem Hit 3 o'Clock Blues, der sich zur Nummer eins in den R&B-Charts entwickelte. Mit seinem unverwechselbaren Gitarrenspiel und seiner gefühlvollen Stimme beeinflusste er Generationen von Rock- und Bluesmusikern und wurde im Laufe seiner Karriere mit insgesamt 15 Grammys ausgezeichnet. Noch im hohen Alter tourte er weltweit, bis er 2015 in Las Vegas verstarb und ein unvergleichliches musikalisches Erbe hinterließ.