Hundertdreizehn

Die deutsch-österreichische Fernsehserie Hundertdreizehn unter der Regie von Rick Ostermann und nach einem Drehbuch von Arndt Stüwe wurde von einer Untersuchung der Verkehrssicherheitskampagne Runter vom Gas inspiriert, wonach im Schnitt 113 Menschen direkt oder indirekt von einem tödlichen Verkehrsunfall betroffen sind. Die Handlung beginnt mit einem schweren Busunglück auf der Strecke Köln–Graz, bei dem der Fahrer Theo Gradtke ums Leben kommt und zahlreiche weitere Menschen sterben oder verletzt werden. In jeder Episode steht eine andere betroffene Person im Mittelpunkt, während ein Ermittlertrio um Anne Goldmundt die Unfallursache aufzuklären versucht. Dabei kommen Geheimnisse ans Licht, etwa Gradtkes Doppelleben mit zwei Familien, und die Ermittler finden Hinweise auf einen möglichen Suizid des Fahrers. Die Episoden beleuchten individuelle Schicksale, wie die einer Frau, die sich aus dem brennenden Bus rettete, oder eines Feuerwehrmanns, der mit traumatischen Kindheitserinnerungen konfrontiert wird. So verbindet die Serie die persönlichen Auswirkungen des Unglücks mit der Suche nach der Wahrheit.