Grimma

Grimma ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Leipzig und liegt im malerischen Tal der Mulde, etwa 25 km südöstlich von Leipzig. Erstmals 1200 urkundlich erwähnt – der Name stammt vom altsorbischen „grim“ für „tiefgelegenes, feuchtes Gelände“ – hat die Stadt heute rund 30.000 Einwohner und ist mit etwa 217 km² die flächengrößte Stadt des Landkreises sowie die viertgrößte Sachsens, ein Wachstum, das auf Eingemeindungen in den Jahren 2011 und 2012 zurückgeht. Die Siedlungsgeschichte ist bemerkenswert alt: Funde aus der Altsteinzeit und bronzezeitliche Befestigungsanlagen wie der Mutzschener Schlossberg (um 1700–1400 v. Chr.) und der Zettenwall in Döben gehören zu den ältesten wissenschaftlich nachgewiesenen Zeugnissen Mitteldeutschlands. Heute umfasst die Stadt 64 Ortsteile mit vielen historischen Sakralbauten, doch die historische Altstadt bleibt das Zentrum der Sehenswürdigkeiten. Allerdings wurde Grimma von verheerenden Hochwassern in den Jahren 2002 und 2013 stark getroffen – eine eindrucksvolle Kulisse, die Geschichte und Naturverbundenheit vereint.