Fußball-Regionalliga 2007/08

Die Saison 2007/08 war die letzte Spielzeit der Regionalliga als dritthöchste deutsche Spielklasse, ausgetragen vom 27. Juli 2007 bis zum 31. Mai 2008 in den Staffeln Nord (19 Teams) und Süd (18 Teams). Da zur Folgesaison die 3. Liga eingeführt wurde, diente diese Saison zugleich als Qualifikationsrunde: Die ersten beiden jeder Staffel stiegen direkt in die 2. Bundesliga auf, die Plätze 3 bis 10 qualifizierten sich für die neue 3. Liga.

In der Nord-Staffel setzten sich Rot Weiss Ahlen und Rot-Weiß Oberhausen durch – Letztere schafften mit ihrem Aufstieg den Durchmarsch von der Oberliga in die 2. Bundesliga. Besonders spannend war der Kampf um den letzten 3.-Liga-Platz, den Eintracht Braunschweig am letzten Spieltag ergatterte, während Fortuna Düsseldorf, Union Berlin, Dynamo Dresden und Kickers Emden sich ebenfalls qualifizierten. Der 1. FC Magdeburg und Rot-Weiss Essen wurden dagegen in die Viertklassigkeit „durchgereicht“, genau wie der VfB Lübeck, der als Absteiger feststand.

Im Süden feierten der FSV Frankfurt (ebenfalls mit Durchmarsch) und der FC Ingolstadt 04 den Aufstieg. Weitere Drittliga-Qualifikanten waren unter anderem der VfB Stuttgart II, der VfR Aalen, der SV Sandhausen und die SpVgg Unterhaching. Somit endete die Ära der zweigleisigen Regionalliga mit einem spannenden Endspurt und legte den Grundstein für die neue, eingleisige 3. Liga.