Eintracht-Stadion

Das Eintracht-Stadion in Braunschweig ist mit 24.406 Plätzen das größte Leichtathletikstadion Norddeutschlands und dient als Heimspielstätte für den Fußballverein Eintracht Braunschweig sowie die Braunschweig Lions (American Football). Nach ersten Spielen auf dem Leonhardplatz zog der Verein 1905 an die Helmstedter Straße, entschied sich aber wegen des wachsenden Zuschauerinteresses 1923 für einen Neubau an der Hamburger Straße. Eröffnet wurde das Stadion am 17. Juni 1923 mit einem Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Nürnberg, das man vor 15.000 Zuschauern deutlich mit 1:10 verlor. Die Rekordkulisse von rund 24.000 Zuschauern verzeichnete man 1937 beim Tschammerpokalspiel gegen den FC Schalke 04, das erst in der 119. Minute entschieden wurde. Das Stadion überstand die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs unbeschadet, wurde nach dem Krieg von britischen Streitkräften militärisch genutzt und schließlich 1950 komplett renoviert mit 30.000 Plätzen wiedereröffnet.