Ulrich Pogoda
Der sorbische Komponist Ulrich Pogoda (1954–2026) wurde in Wittichenau (sorbisch Kulow) geboren und starb in Cottbus (Chóśebuz). Nach einer Ausbildung zum Bauingenieur und einem Sportstudium widmete er sich ab 1979 ganz der Musik, studierte in Weimar und Cottbus und arbeitete ab 1985 als Musikredakteur beim niedersorbischen Rundfunk (dem späteren RBB-Studio Cottbus). Für seine Werke erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Preis der Domowina, den 1. Brandenburgischen Kompositionswettbewerb 1994 und 1999 ein Stipendium für die Villa Massimo in Rom. Sein Stil basiert oft auf diatonischen Tonleitern, aus denen er vielfältige polyphone und akkordische Strukturen ableitete – sein wohl bekanntestes Werk ist das Konzert für Klavier und Orchester (op. 20). Neben Vokalmusik und dem Musical „Fetzer“ schuf er ein umfangreiches Œuvre für Orchester, Kammermusik und Orgel (etwa das Sinfonische Poem – Maria Grollmuß) und engagierte sich darüber hinaus als Organisator des sorbischen Musiklebens.
Source: Ulrich Pogoda — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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