Roland Koch

Roland Koch – 1958 in Frankfurt am Main geboren – war von 1999 bis 2010 hessischer Ministerpräsident und CDU-Landesvorsitzender. Er wurde bekannt für seine umstrittene Kampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft und erreichte 2003 eine absolute Mehrheit für die CDU. Nachdem seine Regierung 2008 die Mehrheit verloren hatte, führte er das Land geschäftsführend weiter, bis 2009 eine neue Koalition entstand. Koch amtierte zudem 1999 als Präsident des Bundesrates und war stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender. Nach seiner politischen Karriere wechselte er in die Wirtschaft: Ab 2011 war er Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender des Baukonzerns Bilfinger, bis er 2014 ausschied. Seit 2017 lehrt er als Professor für Management Practice an der Frankfurt School of Finance & Management.