SC Freiburg
Der SC Freiburg, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1904 zurückreichen und der 1912 aus einer Fusion des Freiburger FV 04 und des FC Schwalbe entstand, ist heute mit über 84.000 Mitgliedern einer der größten Sportvereine der Welt und spielt mit seiner Herrenmannschaft seit 2016/17 wieder in der Bundesliga. Schon früh sorgte der Klub für Aufsehen, etwa 1919 mit dem ersten Nationalspieler Oskar Müller und 1928 mit einem überraschenden 2:1-Sieg gegen den damaligen deutschen Meister 1. FC Nürnberg. In der NS-Zeit wurde der Verein gleichgeschaltet und jüdische Funktionäre wie der frühere Vizepräsident Sigmund Günzburger wurden verfolgt und später in Auschwitz ermordet. Nach dem Zweiten Weltkrieg prägten Präsident Achim Stocker sowie die Trainer Volker Finke und Christian Streich die Geschicke des Vereins, der heute auch im Frauenfußball (seit 2011 erstklassig) erfolgreich ist. In der ewigen Bundesligatabelle belegt der SC Freiburg den 18. Platz und ist mit seinem Greifenkopf-Wappen und den weiß-roten Vereinsfarben ein fester Bestandteil des badischen Fußballs.
Source: SC Freiburg — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German