Geesthacht

Geesthacht ist die größte Stadt im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein und ein wichtiger Teil der Metropolregion Hamburg. Die Stadt liegt malerisch östlich von Hamburg am nördlichen Ufer der Elbe, am Übergang von der Lauenburger Geest zu den Hamburger Vierlanden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1216 als „Hachede“, als Graf Albrecht von Orlamünde den Hamburgern Zollfreiheit gewährte; der heutige Name „Geesthacht“ erscheint erstmals im Jahr 1402. Der Name leitet sich vom altsächsischen Begriff für „Umzäunung“ oder „Weideplatz“ ab, und eine Änderung des Elblaufs im 12. Jahrhundert spaltete die Siedlung in das nördliche Geesthacht und das südliche Marschacht. Archäologische Funde wie das 1932 entdeckte Totenhaus von Tesperhude belegen, dass die Region bereits in der Bronzezeit besiedelt war.