Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt
Der Hitler-Stalin-Pakt: Ein Pakt mit fatalen Folgen
Der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt, besser bekannt als Molotow-Ribbentrop-Pakt oder Hitler-Stalin-Pakt, wurde am 24. August 1939 in Moskau unterzeichnet. In dem Vertrag sicherte sich das Deutsche Reich die Neutralität der Sowjetunion für den geplanten Angriff auf Polen. Ein geheimes Zusatzprotokoll teilte Osteuropa in Interessensphären auf: Westpolen und Litauen fielen an Deutschland, während Ostpolen, das Baltikum und Bessarabien der Sowjetunion zugeschlagen wurden. Nach der gemeinsamen Besetzung Polens wurde die Aufteilung mit dem Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag vom 28. September 1939 weiter präzisiert. Der Pakt wurde von Hitler jedoch gebrochen, als die Wehrmacht am 22. Juni 1941 die Sowjetunion überfiel. Die unterschiedlichen Bezeichnungen des Pakts spiegeln bis heute die historische Bewertung wider: Während der offizielle Name die diplomatische Fassade betont, heben die Begriffe „Hitler-Stalin-Pakt“ oder „Molotow-Ribbentrop-Pakt“ die verantwortlichen Diktatoren und den verbrecherischen Charakter des Abkommens hervor.
Source: Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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