Rheinmetall

Die Rheinmetall AG mit Sitz in Düsseldorf ist ein DAX-notierter deutscher Rüstungskonzern, der sich auf militärische Rad- und Kettenfahrzeuge (wie den Kampfpanzer KF51 Panther) sowie Waffensysteme (wie die 120-mm-Kanone des Leopard 2) spezialisiert hat. Nachdem das Unternehmen 2021 zu einem breiten Technologiekonzern wurde, gab es am 3. Juni 2026 den Verkauf fast aller zivilen Teile an den Münchner Investor Aequita bekannt und kehrt damit zu einem reinen Rüstungsgeschäft zurück. An der Börse verzeichnete die Aktie einen rasanten Aufstieg: Sie wurde am 20. März 2023 in den DAX aufgenommen und stieg vom russischen Überfall auf die Ukraine 2022 bis Mai 2025 um das 16-fache, was im Juni 2025 zur Aufnahme in den Euro Stoxx 50 führte. Gegründet wurde das Unternehmen im April 1889 vom Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein unter Generaldirektor Josef Massenez zur Munitionsproduktion für das Deutsche Kaiserreich, wobei der Ingenieur Heinrich Ehrhardt die technische Entwicklung maßgeblich prägte. Bereits im Dezember 1889 startete die Produktion in Düsseldorf, und schon 1896 stellte Rheinmetall das weltweit erste felddiensttaugliche Schnellfeuergeschütz mit veränderlichem Rücklauf vor.