Letmathe

Letmathe ist ein Stadtteil von Iserlohn im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) und liegt im unteren Lennetal im Sauerland, wobei die höchste Erhebung der Hilkenhohl mit 441 Metern ist. Erstmals im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt, gehörte der Ort ab 1242 zur Grafschaft Limburg, bis diese 1808 aufgelöst wurde. Im 19. Jahrhundert erlebte Letmathe durch die Bahnstrecke Hagen–Siegen (Bahnhof 1859) und Industrien wie die berühmte Ebbinghaus'sche Papiermühle einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Nachdem Letmathe 1935 die Stadtrechte erhalten hatte, schloss es sich 1956 mit Oestrich und Lössel zur neuen Stadt Letmathe zusammen. Historische Bauwerke wie die zwischen 1914 und 1917 erbaute St. Kilian-Kirche prägen das Ortsbild, und der Zweite Weltkrieg endete dort am 16. April 1945. Heute ist Letmathe ein bedeutender Stadtteil von Iserlohn, dessen Geschichte von mittelalterlichen Adelsfamilien bis zur modernen Industrie reicht.