Stade

Stade (niederdeutsch Stood) ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen und liegt am südwestlichen Ufer der Unterelbe, etwa 45 km westlich von Hamburg im Übergang zum Alten Land. Die Stadt erhebt sich auf einem Geestsporn über das flache Marschland und wird vom Fluss Schwinge durchzogen, der bei Stadersand in die Elbe mündet. Bereits aus der Altsteinzeit gibt es archäologische Funde; um 650 n. Chr. entstand eine befestigte Siedlung, die jedoch um 800 an den heutigen Standort verlegt wurde, wo dann um 900 die Burg Stade zur Verteidigung errichtet wurde. Bis ins 13. Jahrhundert galt Stade als der wichtigste natürliche Hafen zwischen Cuxhaven und Harburg, und als ehemaliger Sitz des Regierungsbezirks Stade beherbergt es bis heute zentrale Institutionen des Elbe-Weser-Dreiecks. Die Stadt gliedert sich in das historische Zentrum und vier Ortschaften wie Bützfleth und Wiepenkathen, während das Klima mit durchschnittlich 800 mm Niederschlag pro Jahr moderat ist, wobei der April am trockensten ist. Der Name „Stade“ bedeutet im Altsächsischen „Ufer“ oder „Hafen“ und verdeutlicht die maritime Bedeutung der Stadt, die heute zur Metropolregion Hamburg gehört und eine selbständige Gemeinde ist.