Hochwasser in West- und Mitteleuropa 2021
Die Flutkatastrophe 2021 in West- und Mitteleuropa wurde im Juli 2021 vor allem durch das ortsfeste Tiefdruckgebiet Bernd ausgelöst, das sintflutartige Regenfälle über Deutschland, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz brachte. Besonders verheerend wirkte sich das Hochwasser im Nordosten der Eifel aus, wo Orte an der Ahr, der Erft und der Rur zerstört wurden, während die Flutwellen in Bergregionen schnell anschwollen, sich aber in flachen Gebieten tagelang staute. Bei der Katastrophe starben über 220 Menschen, davon mindestens 188 in Deutschland und 41 in Belgien, womit es die schwerste Naturkatastrophe in Deutschland seit der Sturmflut von 1962 ist. Die Münchener Rück bezifferte den Gesamtschaden auf rund 46 Milliarden Euro (davon 33 Milliarden in Deutschland), was weltweit die zweitteuerste Naturkatastrophe des Jahres nach Hurrikan Ida darstellt. Die Katastrophe folgte auf mehrere Dürrejahre und erforderte enorme Rettungs- und Hilfsmaßnahmen, da Straßen, Brücken und ganze Gebäude von den Wassermassen zerstört wurden.
Source: Hochwasser in West- und Mitteleuropa 2021 — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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