Jambalaya (Gericht)

Jambalaya ist ein deftiges Reisgericht aus Langkornreis, das typisch für die Cajun- und kreolische Küche Louisianas ist und wahrscheinlich auf die spanische Paella sowie afrikanische und französische Einflüsse zurückgeht. Der Begriff tauchte erstmals 1837 in einem provenzalischen Gedicht auf, wurde 1849 erstmals in der Zeitschrift American Agriculturalist auf Englisch verwendet und fand 1872 seine erste Zeitungserwähnung in der New Orleans Times; eine Theorie leitet ihn von den Wörtern Jambon (Schinken), à la und Ya-ya (westafrikanisch für Reis) ab. Zubereitet wird das Gericht, indem der Reis mit Gemüse und Fleisch oder Meeresfrüchten geschmort wird, gewürzt mit der „Heiligen Dreifaltigkeit“ aus Zwiebeln, grüner Gemüsepaprika und Staudensellerie sowie oft mit geräucherter Andouille-Wurst, Huhn, Schinken, Shrimps oder sogar Alligator. Es gibt zwei Hauptvarianten: die ältere Cajun-Version und die jüngere kreolische Red Jambalaya, die mit Tomaten zubereitet wird und typischerweise mit Tabasco- oder anderen Chilisaucen eine scharfe, säuerliche Note erhält. Ein musikalisches Denkmal setzte dem Gericht Hank Williams mit seinem berühmten Song Jambalaya.