Buschbrände in Australien 2019/2020
Die Buschbrände in Australien 2019/2020 (Juni 2019 bis März 2020) zählten zu den verheerendsten Naturkatastrophen des Landes, wobei vor allem die östlichen Bundesstaaten wie New South Wales und Victoria betroffen waren. Ausgelöst durch das heißeste und trockenste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1910, brannte eine Fläche von rund 126.000 km² ab – mehr als 20 Prozent der bewaldeten Flächen des Kontinents. Den Flammen fielen 33 Menschen direkt zum Opfer, und schätzungsweise eine Milliarde Tiere starben, während über 5.900 Gebäude, darunter mehr als 3.000 Wohnhäuser, zerstört wurden. Die Katastrophe setzte rund 715 Millionen Tonnen CO2 frei und erreichte eine beispiellose Intensität, die Wissenschaftler weltweit klar mit der globalen Erwärmung in Verbindung bringen. Neben der Umweltkatastrophe sorgte Premierminister Scott Morrison für politische Kontroversen, da er während der Krise in den Urlaub fuhr und von vielen als apathisch wahrgenommen wurde. Erst kräftige Regenfälle mit Starkhagel und Sturzfluten Mitte Januar und Februar entspannten die Lage teilweise, dennoch standen weite Teile des Landes bis Anfang März in Flammen.
Source: Buschbrände in Australien 2019/2020 — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German