Wall Street

Die Wall Street ist eine etwa 800 Meter lange Straße im New Yorker Stadtteil Manhattan, die als Zentrum des Finanzdistrikts gilt und die weltgrößte Wertpapierbörse, die New York Stock Exchange, beherbergt. Der Name geht auf das Jahr 1653 zurück, als der niederländische Gouverneur Petrus Stuyvesant zum Schutz vor britischen Truppen einen Wall quer über die Insel errichten ließ; ab 1711 befand sich hier zudem der erste Sklavenmarkt New Yorks. Heute steht der Begriff Wall Street nicht nur für die Straße selbst, sondern auch für die gesamte US-amerikanische Finanzindustrie. Zu den bekannten Bauwerken gehören die Trinity Church und die Federal Hall, in der der erste US-Kongress tagte und die Bill of Rights verabschiedet wurde. Historische Ereignisse wie der Bombenanschlag von 1920, die Protestbewegung Occupy Wall Street und die Statue Fearless Girl prägen das Bild der Straße. Damit ist die Wall Street ein Symbol für den globalen Kapitalismus und die amerikanische Wirtschaftsmacht.