Germanwings-Flug 9525
Der Germanwings-Flug 9525 (4U9525) von Barcelona nach Düsseldorf zerschellte am 24. März 2015 in den Westalpen in Südfrankreich, wobei alle 150 Insassen ums Leben kamen. Der Abschlussbericht der französischen Untersuchungsbehörde BEA stellte fest, dass der Kopilot Andreas Lubitz sich absichtlich im Cockpit einschloss und die Maschine vorsätzlich gegen einen Berg steuerte, um Suizid zu begehen. Die betroffene Maschine war ein 24 Jahre alter Airbus A320-211 (Kennzeichen D-AIPX), der zuvor bei der Lufthansa im Einsatz war und seit 2014 bei Germanwings flog. Nach dem Start um 10:01 Uhr erreichte das Flugzeug die Reiseflughöhe, woraufhin der Kapitän das Cockpit verließ und der Kopilot den Autopiloten auf eine Zielhöhe von nur 100 Fuß (ca. 30 Meter) einstellte, was einen steilen Sinkflug einleitete. Trotz wiederholter Kontaktversuche der Flugsicherung und hörbarer Schläge gegen die Cockpit-Tür blieb die Maschine auf Kurs, bis sie um 10:41 Uhr gegen den Berg prallte; es wurde kein Notsignal gesendet. Dieser vorsätzliche Absturz gilt als einer der tragischsten Fälle von Flugzeug-Suizid in der Luftfahrtgeschichte und führte zu weltweiten Diskussionen über Cockpit-Sicherheitsregeln.
Source: Germanwings-Flug 9525 — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German