Die üblichen Verdächtigen

Die üblichen Verdächtigen (englisch The Usual Suspects) ist ein Film von Regisseur Bryan Singer, der 1995 in Cannes außer Konkurrenz uraufgeführt wurde und am 18. Januar 1996 in Deutschland anlief. Er gilt neben The Sixth Sense als Musterbeispiel für das Stilmittel des unzuverlässigen Erzählens im Film. Die Handlung wird größtenteils in Rückblenden erzählt, während der spastisch gelähmte Kleinkriminelle Verbal Kint bei einem Verhör dem Zollinspektor die Geschichte einer Fünfer-Gang schildert, die von dem mysteriösen Gangsterboss Keyser Söze beauftragt wird, auf einem Frachter eine riesige Kokainladung zu stehlen. Dieser Auftrag entpuppt sich als Falle und endet in einer Explosion mit 27 Toten im Hafen von San Pedro. Ein überlebender Ungar bringt die Ermittler auf die Spur von Söze, dessen brutale Vergangenheit Kint detailliert schildert. In einer der berühmtesten Twists der Filmgeschichte stellt sich am Ende heraus, dass der unscheinbare Erzähler Kint selbst der allmächtige Keyser Söze ist.