Almanya – Willkommen in Deutschland
Almanya – Willkommen in Deutschland ist eine 2011 veröffentlichte Tragikomödie der Schwestern Yasemin und Nesrin Şamdereli, die die Identitäts- und Heimatfrage türkischer Gastarbeiter in Deutschland über mehrere Generationen hinweg behandelt. Im Mittelpunkt steht der sechsjährige Cenk Yılmaz, der nach seiner Einbürgerung weder in die türkische noch in die deutsche Fußballmannschaft gewählt wird, während seine 22-jährige Cousine Canan ihm parallel die Geschichte der Einwanderung seines Großvaters Hüseyin in den 1960er-Jahren erzählt. Die Rahmenhandlung führt die Familie in die Türkei, wo Hüseyin kurz vor einer geplanten Rede vor Bundeskanzlerin Angela Merkel stirbt und, da er zuletzt die deutsche Staatsbürgerschaft besaß, nur mit Mühe in seinem Heimatdorf beerdigt werden kann; am Ende hält der kleine Cenk die vorbereitete Rede. Der Film wurde ins Wettbewerbsprogramm der Berlinale 2011 eingeladen und startete am 10. März 2011 in den deutschen Kinos, wo er mit rund 1,5 Millionen Besuchern der vierterfolgreichste deutsche Film des Jahres wurde. Beim Deutschen Filmpreis 2011 gewann er die Auszeichnung für das beste Drehbuch sowie den Preis in Silber für den besten Film. Die Produktion des zweiten Kinofilms der Münchner Firma Roxy Film verzögerte sich jedoch sieben Jahre lang aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten.
Source: Almanya – Willkommen in Deutschland — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German