Wirtschaftskrise 2020–2021

Die Corona-Wirtschaftskrise (auch The Great Lockdown genannt) entstand 2020 durch die COVID-19-Pandemie und die weltweiten Lockdowns, die zu Betriebsschließungen, steigender Arbeitslosigkeit und einem massiven Rückgang der Wirtschaftsleistung führten. In der Folge baten viele Staaten um internationale Kredithilfe, während zugleich über einen "grünen Wirtschaftsaufschwung" hin zu einer klimaverträglicheren Ökonomie diskutiert wurde. Langfristig wird die Krise nicht nur als Konjunkturkrise, sondern als Strukturkrise gesehen, die vor allem die Entwicklung des Humankapitals von Kindern und Jugendlichen nachhaltig stört. Die Krise begann in China, wo im Januar 2020 Unternehmen wie Disneyland, McDonald's und Apple schlossen, und gipfelte am 9. März 2020 im "Corona-Crash" an der Wall Street, dem größten Einbruch seit 1987. Am Ölmarkt führte ein Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland dazu, dass die US-Sorte WTI am 20. April 2020 kurzzeitig einen negativen Preis erreichte. Während sich der Ölpreis bis Mai erholte und die NASDAQ wieder Vorkrisenniveau erreichte, ist die Pandemie laut WHO (Stand Januar 2024) noch nicht für beendet erklärt worden.