Paul Breitner

Paul Breitner ( 5. September 1951 in Kolbermoor) zählt zu den erfolgreichsten und zugleich kontroversesten Persönlichkeiten des deutschen Fußballs. Der gebürtige Oberbayer, der zunächst als offensiver Außenverteidiger und später als Spielmacher brillierte, feierte seine größten Vereinserfolge mit dem FC Bayern München, darunter der Sieg im Europapokal der Landesmeister 1974 sowie fünf deutsche Meisterschaften. Mit Real Madrid* gewann er zudem zwei spanische Meistertitel. In der Nationalmannschaft wurde er 1972 Europameister, 1974 Weltmeister und erreichte 1982 das WM-Finale. Für seine Leistungen wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem als Deutschlands Fußballer des Jahres 1981 und durch die Aufnahme in die FIFA 100-Liste von Pelé. Abseits des Platzes sorgte Breitner 1979 als Anführer einer Spielerrevolte gegen den langjährigen Bayern-Präsidenten Wilhelm Neudecker für Schlagzeilen.