Sparda-Bank (Deutschland)
Die Sparda-Banken in Deutschland sind ein Verbund aus elf rechtlich eigenständigen Genossenschaftsbanken, die sich auf das Privatkundengeschäft spezialisiert haben und streng nach dem Regionalprinzip arbeiten. Die Geschichte begann 1896 mit der Gründung eines Sparvereins für Eisenbahnbeamte in Karlsruhe; seit 1978 tragen alle Institute den einheitlichen Namen „Sparda-Bank“, und 1990 wurde die ehemalige Reichsbahnsparkasse der DDR in die Sparda-Bank Berlin eingegliedert. Ein besonderes Merkmal ist die genossenschaftliche Struktur: Kunden erwerben einen Genossenschaftsanteil, werden so zu Miteigentümern und erhalten jährliche Dividenden, während das Girokonto oftmals gebührenfrei angeboten wird. Die elf Institute sind im Verband der Sparda-Banken e. V. organisiert, gehören zur Sicherungseinrichtung des BVR und ermöglichen ihren Kunden über das Cashpool-Netzwerk kostenfreie Bargeldabhebungen. Ende 2023 betrug die Bilanzsumme aller Sparda-Banken zusammen 83,3 Milliarden Euro, und die Zahl der Mitglieder lag bei rund 3,1 Millionen.
Source: Sparda-Bank (Deutschland) — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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