Tele-Lotto
Tele-Lotto war eine beliebte Fernsehsendung der DDR, die ab dem 9. Januar 1972 sonntags von 19:00 bis 19:25 Uhr im 1. Programm die Zahlen der Lotterie 5 aus 35 zog. Nach dem Ende der DDR beschlossen die Finanzminister der neuen Bundesländer 1992 die Einstellung zugunsten des westdeutschen 6 aus 49, doch wegen ihrer Beliebtheit wurde die Sendung vom Mitteldeutschen Rundfunk bis 1997 weitergeführt. Die Gewinnchancen waren überschaubar: Bei 324.632 möglichen Ergebnissen gab es ab drei richtigen Zahlen Gewinne, die für drei Richtige etwa 15 bis 25 Mark, für vier Richtige 300 bis 600 Mark und für fünf Richtige 10.000 bis 20.000 Mark betrugen. Charakteristisch waren die ausgefallenen Ziehungsgeräte: Zunächst eine 1,3 Meter hohe Glasfaser-Schnecke mit einem „Tele-Lotto-Männchen“ als Maskottchen, ab 1984 ein schneckenförmiges Glasrohr mit Marienkäfer im Vorspann, später ein rotierender Glaskegel. Das erste Gerät von 1972 ist verschollen, die letzten beiden existieren noch. Die Sendung präsentierte nach 1992 nur noch bereits gezogene Ergebnisse, verlor aber dennoch nicht ihre Fangemeinde.
Source: Tele-Lotto — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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