Elektromobilität nach Ländern
In diesem Artikel stehen die politischen Rahmenbedingungen und Fördermaßnahmen für batterieelektrische Pkw im Fokus, wobei die Europäische Union eine zentrale Rolle spielt. Im Rahmen der 2008 gestarteten European Green Cars Initiative wurden bis 2013 rund 420 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung abgerufen, bevor 2013 die Nachfolgeinitiative European Green Vehicles Initiative mit 84 Mitgliedern aus Industrie und Forschung startete. Als zentrales Steuerungsinstrument gilt der EU-weite CO₂-Flottengrenzwert von 95 Gramm pro Kilometer, wobei eine Studie vom April 2020 aufdeckte, dass sich für Hersteller sogar Preisdumping bei Elektroautos lohnen kann, da deren Nullemissionen im Jahr 2020 doppelt (2021 1,67-fach) angerechnet wurden. Zudem fördert die EU den Ausbau der Ladeinfrastruktur, etwa mit 4,2 Millionen Euro aus dem TEN-T-Programm für ein Netz offen zugänglicher Schnellladestationen an Autobahnen in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Schweden (Gesamtkosten 8,42 Millionen Euro, geplante Fertigstellung bis Ende 2015). Diese kombinierten Maßnahmen aus strengen Grenzwerten, Förderprogrammen und Infrastrukturausbau sollen den Absatz von Elektrofahrzeugen ankurbeln und so die Klimaziele in Europa vorantreiben.
Source: Elektromobilität nach Ländern — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German