Industrieverband Fahrzeugbau
Der Industrieverband Fahrzeugbau (IFA) war der zentrale Zusammenschluss der Fahrzeughersteller in der DDR und entstand am 1. Juli 1946 als „Industrieverwaltung 19 Fahrzeugbau“ in Chemnitz. Nach der Ausweitung auf das gesamte Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone im Jahr 1948 wurde der Verband 1953 kurzzeitig aufgelöst, aber 1958 als VVB Automobilbau neu gegründet und schließlich am 1. Januar 1978 in eine Kombinatsstruktur überführt. Das Kürzel IFA wurde allen Kombinatsnamen vorangestellt, um international ein einheitliches Erscheinungsbild mit hohem Wiedererkennungswert zu bieten. Zu den wichtigsten Kombinaten gehörten das IFA-Kombinat Nutzkraftwagen (Ludwigsfelde, Robur, Multicar), das IFA-Kombinat Pkw (Barkas, Trabant, Wartburg) und das IFA-Kombinat für Zweiradfahrzeuge (Simson, MZ). Diese Struktur zentralisierte die gesamte Produktion von Lkw, Pkw, Bussen und Motorrädern unter staatlicher Leitung. Übrigens diente die IFA später dem schwedischen Musikprojekt IFA Wartburg als Namensinspiration.
Source: Industrieverband Fahrzeugbau — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German