Jurij Rodionov

Jurij Rodionov (geboren am 16. Mai 1999 in Nürnberg) ist ein österreichischer Tennisspieler mit belarussischen Wurzeln, der seit seinem zweiten Lebensjahr in Matzen (Niederösterreich) lebt. Als Junior glänzte er 2017 mit dem Halbfinale bei den French Open und dem Finale im Juniorendoppel von Wimbledon, womit er auf Rang 8 der Junioren-Weltrangliste kletterte. Bei den Profis gewann er 2018 in Almaty seinen ersten Challenger-Titel und schaffte damit den Sprung in die Top 300, bevor er 2020 mit Denis Shapovalov erstmals einen Top-12-Spieler besiegte. 2021 erreichte er beim ATP-Turnier in Stuttgart ein gefeiertes Viertelfinale, in dem er Alex de Minaur bezwang. Abseits des Courts ist er als Korporal im Heeressportzentrum des österreichischen Bundesheers aktiv und sorgte 2017 in Wimbledon für Schlagzeilen, als er wegen durchscheinender dunkler Unterwäsche das strenge weiße Dresscode-Reglement erfüllen musste.