Geschichte Irans
Die Geschichte Irans, dessen Name sich aus dem altpersischen „Land der Arier“ ableitet und historisch eine weit größere Region (u. a. Afghanistan, Irak und Aserbaidschan) umfasst, beginnt als moderner Nationalstaat erst mit der Gründung der Kadscharen-Dynastie um 1789 – die Eigenbezeichnung wurde am 21. März 1935 unter Reza Schah Pahlavi international verbindlich. Bereits in der Jungsteinzeit (ab ca. 6500 v. Chr.) lassen sich in der Region, etwa in Chusistan, erste Dauersiedlungen und städtische Kulturen durch bemalte Keramik belegen. Das erste Reich auf iranischem Boden war Elam (ca. 3500 bis 569 v. Chr.), dessen Sprache weder indogermanisch noch semitisch war; ihm folgte das Meder-Reich (728 bis 550 v. Chr.), das unter Phraortes das assyrische Königreich vernichtete und Ekbatana (heute Hamadan) als Hauptstadt gründete. Die Achämeniden (ca. 559 bis 330 v. Chr.) schufen unter Kyros dem Großen das erste Weltreich der Geschichte, eroberten 539 v. Chr. Babylon und 525 v. Chr. Ägypten. Ihren militärischen Höhepunkt erreichte dieses Großreich unter Dareios dem Großen (521 bis 486 v. Chr.), womit die Antike auf iranischem Boden bis 642 n. Chr. anhielt.
Source: Geschichte Irans — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German