UEFA Champions League

Die UEFA Champions League ist der prestigeträchtigste Wettbewerb für europäische Fußballvereine und wird seit der Saison 1992/93 ausgetragen – zuvor hieß das Turnier Europapokal der Landesmeister. Die Idee dazu entwickelte 1954 der französische Journalist Gabriel Hanot in der Zeitung L'Équipe, nachdem die englische Presse die Wolverhampton Wanderers zum „Weltmeister" erklärt hatte; im ersten Wettbewerb blockierte die englische Football League die Teilnahme des FC Chelsea, sodass Gwardia Warschau nachrückte. Rekordsieger ist Real Madrid mit 15 Titelgewinnen, das auch die ersten fünf Austragungen für sich entschied, gefolgt von der AC Mailand (7) sowie dem FC Liverpool und dem FC Bayern München (je 6), während Hamburger SV und Borussia Dortmund jeweils einmal erfolgreich waren. Der Sieger qualifiziert sich dadurch für den UEFA Super Cup, den FIFA-Interkontinental-Pokal und die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft und erhält zudem unabhängig von seiner Ligaplatzierung einen Startplatz für die nächste Champions-League-Saison. Mit seiner Mischung aus europäischer Elite, historischen Traditionsduellen und dem K.-o.-System gilt der Gewinn der Trophäe als der größtmögliche Erfolg im europäischen Vereinsfußball.