Brand

Ein Brand ist ein unkontrollierter Verbrennungsvorgang mit Lichterscheinung, der meist ungewollt entsteht und zu Sach-, Personen- oder Umweltschäden führt; er wird daher auch als Schadensfeuer bezeichnet und ist die zentrale Aufgabe der Feuerwehr zur Bekämpfung und Verhütung. Das Wort stammt vom althochdeutschen brant ab und ist eng mit dem Verb brennen verwandt. Die Ursachen sind vielfältig: Sie reichen von technischen Defekten (wie Kabelbrand) und natürlichen Ereignissen (wie Blitzschlag) bis hin zu menschlichem Fehlverhalten, etwa Unachtsamkeit mit Zigaretten oder Kerzen, wobei vorsätzliche Brandstiftung oft mit Brandbeschleunigern erfolgt. Der Verlauf eines Brandes gliedert sich in Phasen: Zuerst entsteht ein Schwelbrand (bis ca. 4 Minuten), dann ein lokaler Brand, bei dem die Hitze brennbare Gase freisetzt, die ab der 5. Minute die Handlungsfähigkeit von Menschen einschränken und zu einer gefährlichen Rauchgasexplosion führen können. Brände sind zudem strafrechtlich relevant, insbesondere wenn Pflichtverletzungen vorliegen oder der Tatbestand der Brandstiftung (auch fahrlässig) erfüllt ist.