Racing Straßburg

Der Racing Club de Strasbourg Alsace, im deutschsprachigen Raum als Racing Straßburg bekannt, wurde 1906 als FC Neudorf gegründet und trägt seit 1921 seinen Namen in Anlehnung an den Pariser Racing Club de France. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte war der Gewinn der französischen Meisterschaft im Jahr 1979, woraufhin man im Europapokal der Landesmeister bis ins Viertelfinale vordrang, dort aber an Ajax Amsterdam scheiterte. Während des Zweiten Weltkriegs spielte der Klub unter dem Namen „Rasensport-Club Straßburg“ in der Gauliga Elsaß und wurde dort zwischen 1941 und 1943 dreimal Vizemeister. Nach dem Abstieg in die dritte Liga im Jahr 2010 geriet der Verein in eine schwere finanzielle Krise mit Schulden von rund vier Millionen Euro, was 2011 zum Verlust des Profistatus und zur Zwangsversetzung in die vierte Liga führte. Im August 2011 wurde die Kapitalgesellschaft des Klubs aufgelöst, sodass Racing in der fünften Liga neu beginnen musste; unter dem neuen Präsidenten Marc Keller gelang 2012 der Aufstieg in die vierte Liga. Seit 2012 trägt der Klub den Zusatz „Alsace“ im Namen und hat sich unter Kellers Führung, der die Schulden auf 1,4 Millionen Euro reduzierte, aus der tiefsten Krise der Vereinsgeschichte zurückgekämpft.