Bocholt

Bocholt liegt im Westmünsterland in Nordrhein-Westfalen und ist mit rund 73.000 Einwohnern die größte Stadt im Kreis Borken sowie die zweitgrößte deutsche Stadt an der deutsch-niederländischen Grenze. Geografisch gehört die Stadt zum Niederrheinischen Tiefland, grenzt im Norden direkt an die Niederlande und wird von der Bocholter Aa durchflossen. Das Klima ist maritim geprägt – die Winter sind mild, die Sommer mäßig warm, mit durchschnittlich 10,5 °C und rund 812 mm Niederschlag pro Jahr. Historisch wurde Bocholt bereits im 8./9. Jahrhundert als „Bohholz“ in den Reichsannalen Karls des Großen erwähnt und erhielt im Jahr 1222 durch den Bischof Dietrich III. von Isenberg die Stadtrechte nach Münsterschem Vorbild. Diese Stadtrechtsverleihung festigte die Macht des Hochstifts Münster, und der Name Bocholt wird traditionell als „Buchenholz“ gedeutet. Das rund 119 Quadratkilometer große Stadtgebiet, das überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird, gliedert sich in sieben Stadtbezirke und elf Ortsteile wie Barlo und Suderwick.