Blaise Pascal

Blaise Pascal (1623–1662) war ein französischer Universalgelehrter, der als Mathematiker, Physiker, Erfinder und christlicher Philosoph wirkte. Schon als Jugendlicher beeindruckte er die Pariser Gelehrtenszene mit Arbeiten über Kegelschnitte und erfand 1642 die „Pascaline“, eine der ersten mechanischen Rechenmaschinen, die mit Zahnrädern addieren und subtrahieren konnte. Nach einer schweren Krankheit und dem Kontakt mit dem Jansenismus führte er ein asketisches Leben und verfasste später seine berühmten „Pensées“ (Gedanken), in denen er den Glauben rational zu begründen suchte. Sein Vater Étienne, ein Richter, förderte seine Bildung gezielt, während seine Schwestern Gilberte und Jacqueline ihn prägten – Gilberte wurde später seine Biographin. Pascal litt zeitlebens an schwacher Gesundheit und starb 1662 in Paris, hinterließ aber bahnbrechende Beiträge zur Wahrscheinlichkeitstheorie, Hydraulik und Philosophie.