JPMorgan Chase

Die JPMorgan Chase & Co. ist die größte Bank der USA mit Sitz in New York City und gilt laut Forbes als das weltweit drittgrößte börsennotierte Unternehmen. Das heutige Institut entstand im Jahr 2000 durch die Fusion der Chase Manhattan Bank mit der J.P. Morgan & Co., wobei die eigentliche Wurzel auf die 1823 gegründete Chemical Banking Corporation zurückgeht, die 1996 die Chase Manhattan Bank übernommen hatte. Finanziell ist die Bank äußerst erfolgreich: 2019 erzielte sie mit 36,4 Milliarden Dollar ihren bislang höchsten Jahresgewinn, und Anfang 2017 war sie mit einer Marktkapitalisierung von über 306 Milliarden Dollar die wertvollste Bank der Welt. Als eine der global systemrelevanten Großbanken wird sie vom Financial Stability Board besonders streng überwacht und ist seit 2021 die einzige Bank in der höchsten Aufsichtsstufe 4. Historisch bemerkenswert ist die Vorgeschichte der J.P. Morgan & Co., die 1901 die Gründung der US Steel finanzierte und in den 1930er Jahren durch den Glass-Steagall Act gezwungen wurde, ihr Investmentbanking abzuspalten, woraus die bekannte Bank Morgan Stanley hervorging.