Hamburg-Wandsbek
Hamburg-Wandsbek ist ein Stadtteil im Osten Hamburgs, der den Kern der ehemals selbstständigen Stadt Wandsbek sowie Teile von Hinschenfelde umfasst, während die früheren Ortsteile Marienthal, Tonndorf und Jenfeld heute eigene Stadtteile im selben Bezirk sind. Der Name geht auf das Flüsschen Wandse zurück und wurde erstmals 1296 urkundlich erwähnt; die Schreibweise änderte sich 1877/1879 offiziell von „-beck“ zu „-bek“, was die Stadt zunächst ablehnte. Geografisch wird Wandsbek von der Wandse durchflossen, und ein Grenzstein aus dem Jahr 1572 – der älteste in Hamburg – erinnert an einen Mühlenstreit mit dem Nachbarort unter dem damaligen Gutsherrn Heinrich Rantzau. Das belebte Zentrum bildet der Wandsbeker Marktplatz mit U-Bahnhof und Bus-Umsteigeanlage, während sich nördlich der Wandse das alte Dorf Hinschenfelde und die Gartenstadt befinden. Seit 1524 als adliges Gut geführt und zeitweise im Besitz des Hamburger Senatssyndicus Adam Tratziger, wird das Gebiet heute vor allem im „Mühlenquartier“ und „Brauhausquartier“ mit neuen Wohn- und Geschäftshäusern verdichtet neu bebaut.
Source: Hamburg-Wandsbek — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German