Messeranschlag in Solingen

Hier ist eine umfassende Zusammenfassung des Wikipedia-Artikels auf Deutsch:

Am 23. August 2024 verübte der 26-jährige Syrer Issa al Hasan einen islamistischen Messeranschlag auf dem „Festival der Vielfalt“ zum 650-jährigen Stadtjubiläum in Solingen (Nordrhein-Westfalen). Bei der wahllosen Attacke vor einer Bühne tötete er drei Menschen – eine 56-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 56 und 67 Jahren – und verletzte acht weitere teils lebensgefährlich, wobei die Tatwaffe, ein Messer mit 15 cm langer Klinge, später in einem Mülleimer nahe des Tatorts gefunden wurde. Bereits am nächsten Tag reklamierte die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) den Anschlag für sich, während die Polizei den Täter, der sich zunächst in einem Hinterhof versteckt hatte, festnahm; der Generalbundesanwalt übernahm wegen des Verdachts einer terroristischen Straftat die Ermittlungen. Entscheidend für die Identifizierung waren DNA-Spuren an der Waffe, eine blutverschmierte Jacke und Ausweispapiere, die auf seinem Fluchtweg gefunden wurden, sowie ein Mantrailing-Hund, der direkt zu seiner Flüchtlingsunterkunft führte. Der Anschlag löste eine breite öffentliche Debatte über den Umgang mit abgelehnten Asylbewerbern, den Islamismus in Deutschland und mögliche Gesetzesänderungen aus, während der IS als Motiv „Rache für Muslime“ angab.