Betis Sevilla
Real Betis Balompié (im deutschen Sprachraum auch bekannt als Betis Sevilla) ist ein traditionsreicher Fußballverein aus Sevilla, dessen grün-weiße Vereinsfarben an die Farben der Region Andalusien angelehnt sind und dessen Erzrivale der FC Sevilla ist (das „Derbi sevillano“). Gegründet 1907 als Sevilla Balompié und 1914 mit dem Real Betis FC fusioniert, verweist der Name „Betis“ auf den antiken Namen des Flusses Guadalquivir, während das Wappen zwei „B“s und eine Krone für den königlichen Titel zeigt. Der größte sportliche Erfolg gelang 1935, als Betis unter dem irischen Trainer Patrick O'Connell mit nur einem Punkt Vorsprung auf den FC Madrid die bis heute einzige spanische Meisterschaft gewann. Nach einem sportlichen Tiefpunkt (Abstieg in die Tercera División 1947) führte Präsident Benito Villamarín den Verein in den 1950er und 1960er Jahren zurück in die erste Liga, und das nach ihm benannte Estadio Benito Villamarín ist bis heute die Heimstätte des Klubs. Am 25. Juni 1977 feierte Betis seinen ersten Copa-del-Rey-Titel, als man im Finale gegen Athletic Bilbao nach insgesamt 21 Elfmetern mit 8:7 im Elfmeterschießen triumphierte. Anschließend nahm der Klub am Europapokal der Pokalsieger teil, wo er im Viertelfinale am AC Mailand scheiterte.
Source: Betis Sevilla — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German