Wiener Würstchen
Die Wiener Würstchen sind eine dünne Brühwurst im Saitling, die sich vom Frankfurter Würstchen durch die Zugabe von Rindfleisch unterscheidet und typischerweise etwa 50–70 Gramm wiegt. Sie werden kalt oder warm serviert, wobei man sie zum Erwärmen nicht kocht, sondern nur kurz in heißem Wasser ziehen lässt, damit die Haut nicht platzt. Die Bezeichnung variiert regional: In Österreich heißen sie Frankfurter, in Südwestdeutschland Saitenwürste oder Wienerle, in Nordamerika Viennas; längere Varianten mit etwa 25 Zentimetern nennt man Sacherwürstel. Der Legende nach führte der aus Franken eingewanderte Metzger Johann Georg Lahner die Wurst 1805 in Wien ein, indem er das Frankfurter Rezept um Rindfleisch ergänzte – ein Ursprung, den ein Kochbuch von 1840 bereits mit einer ähnlichen Rezeptur infrage stellt. Heute sind Wiener Würstchen ein beliebter Imbiss, etwa mit Kren (Meerrettich) oder als „Würstel mit Saft“ in Gulaschsaft, und werden oft paarweise mit Semmel oder Brot serviert.
Source: Wiener Würstchen — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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